Tierschutz bedeutet nicht nur zu helfen, wenn ein Tier bereits in Not ist. Der nachhaltigste Schutz beginnt dort, wo Leid gar nicht erst entsteht.

Mit unserem Kastrationsprojekt in Zrenjanin, Serbien, haben wir uns gezielt an Besitzer:innen von Hunden gewandt, um ungewollte Würfe zu verhindern und langfristig die Zahl der Straßenhunde zu reduzieren.

Während unserer Reise im April 2026 machten wir erneut auf das Projekt aufmerksam und verteilten Flyer in der Region. Zusätzlich unterstützte unser Partnerverein „Zelene Šape“ das Projekt mit einem veröffentlichten Zeitungsartikel, um noch mehr Menschen zu erreichen.

Die Resonanz war überwältigend: Zahlreiche Hundebesitzer:innen meldeten sich und der Andrang war zeitweise kaum zu bewältigen. Insgesamt konnten wir 69 Hunde erfolgreich kastrieren und damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der Situation vor Ort leisten.

Der Erfolg des Projekts blieb nicht nur lokal: Auch über Ländergrenzen hinaus wurde die Wirkung sichtbar. Ein niederländischer Verein wurde auf unsere Arbeit aufmerksam und entschied sich aufgrund des Erfolges dazu, das Projekt mit einer größeren finanziellen Unterstützung zu fördern.

Dank dieser Unterstützung können wir das Projekt vorerst pausieren und die bisherigen Erfolge sichern.

Die Kosten lagen bei etwa 50–60 € pro Hund und Kastration.

Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll: Prävention wirkt. Jeder kastrierte Hund bedeutet weniger ungewollte Welpen, weniger Leid und eine bessere Zukunft für Tiere und Menschen vor Ort.

Gemeinsam schaffen wir nachhaltige Veränderung.

Author Diana

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